„Unser erster Schritt als Winzerinnen dreht sich um unser Terroir." 2022 ließen Julie und Pauline jede Parzelle untersuchen: Sie erstellten Bodenprofile, ließen jede ihrer Parzellen geologisch kartieren und führten eine sensorische Analyse jeder einzelnen Bodenschicht durch.
Jedes Jahr findet die Verkostung der Grundweine statt; Daraus leiten sie ab, wie sie ihre Böden bearbeiten und ihre Kulturmaßnahmen präzisieren. Im Keller folgt daraus eine Philosophie der Zurückhaltung: der Ausbau findet überwiegend im Edelstahl statt, eine ewige Reserve (réserve perpétuelle) verleiht den Cuvées Tiefe, und eine sehr niedrige Dosage zwischen 0 und 6 g/L sind charakteristisch für das Haus.
Originell ist, das Voirin-Jumel dieselbe Cuvée in zwei Lesarten bietet – La V.1 brut und La V.2 gänzlich ohne Dosage. Diese Haltung ist stellvertretend für ihr Prinzip als Winzer: Nicht korrigieren, sondern den Wein in seiner ganzen Kraft zeigen.